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Gefiederte Stars
In dieser Rubrik stellen wir regelmäßig eine Tierart aus unserem Unternehmen vor. Hier geht es dann nicht ausschließlich um wissenschaftliche Fakten, sondern mehr um die individuellen Eigenschaften einer bestimmten Art. Oft sind es Dinge, die wir bei unserer täglichen Arbeit mit den Tieren erlebt und festgestellt haben.

Der Harris Hawk PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Harris HawkDer Wüstenbussard (Parabuteo unicinctus) wird oft auch als Harris Hawk bezeichnet. Hawk ist das englische Wort für Habicht und spielt wohl auf eine ähnliche Jagdart an. Wobei es einen gravierenden Unterschied gibt: der Harris Hawk ist die einzige Greifvogelart die in der Gruppe jagen geht. So kann man beobachten, dass sie in Gruppen von sechs bis acht Tieren gemeinschaftlich zur Jagd gehen. Besonders interessant ist dabei das Zusammenspiel von den Treibern am Boden, die zu Fuss unterwegs sind, und den Jägern in der Luft. Eine durchaus effektive Jagdmethode. Bei uns fliegen deshalb oft die Wüstenbussarde paarig oder in der grösseren Gruppe.
Ein Bild von diesen Tieren machen Sie sich hier.
 
Die Falken PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. November 2010
FalkeDie schnellen und wendigen Vertreter der Greifvögel dürfen in unserern Präsentationen nicht fehlen. Oft bei uns aufs Federspiel trainiert, erreichen sie hohe Geschwindigkeiten. Rekordhalter ist der Wanderfalke, der bis zu 300km/h schnell werden kann. Auffällig ist, dass sie die Plätze der Flugschauen gut zu nutzen wissen indem sie weit rausziehen, auf Höhe kommen und dann mit voller Geschwindigkeit erneut anjagen. Da bekommt man auch als Besucher, wenn der Falke dicht über die Köpfe kommt, ein Gefühl davon, wie erfolgreich diese Tiere als Jäger sein müssen. Denn wer mit Geschwindigkeit überraschend um die Ecke kommt, der lässt seiner Beute nur selten eine Chance. Beeindruckende Bilder der Flugmanöver der Falken entdecken Sie hier.
 
Der Weißkopfseeadler PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. November 2010
AdlerDas Wappentier der USA, der Weißkopfseeadler (Haliaeetus leucocephalus), ist mit seinen bis zu 2,30m Spannweite eine durchaus imposante Erscheinung. Mit geringer Höhe fliegt er über die Wasseroberfläche, um sich darunter befindliche Fische aus dem Wasser zu greifen. Dabei macht er sich nur die Füsse nass. Eine oft gestellte Frage: warum hat Ihr Weißkopfseeadler keinen weißen Kopf? Diese lässt sich schnell erklären: im jungen Gefieder sind sie einfarbig schwarz, aber schon nach der ersten Mauser (Gefiederwechsel) werden die Federn immer heller. Im Laufe von fünf bis sieben Jahren erhält der Vogel sein namengebendes Gefieder.
Auch in unserer Bildergalerie wird deutlich, wie variantenreich das Gefieder in den ersten Jahren sein kann.
 
Der Uhu PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. November 2010
UhuDie grösste einheimische Eule, der Uhu (Bubo bubo), ist normalerweise nachtaktiv. Wenn er aber am Tag schon Beute machen kann, dann schlägt er sich auch nicht mehr die Nacht um die Ohren. Genau dies machen wir uns für die Flugschau zu nutze und so ist der Uhu auch immer wieder bei uns zu sehen. Nicht all zu schnell unterwegs zeichnet er sich wohl eher durch seine Vorteile in der Dämmerung aus. So kann er im Dunkeln deutlich besser sehen als der Mensch, lautlos fliegen und seinen Kopf um 270 Grad drehen. Die eigentliche Stärke ist ein besonders gutes Gehör, mit dem der Uhu sogar eine Maus unter der Schneedecke hören kann, um gezielt zuzuschlagen und die Maus zu fangen. Einen Eindruck vom Uhu bekommen Sie hier.
 
 

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